Geschichte

Eine kleine Geschichte der Akademie der Bewusstseinsforschung

Am 22. Januar 2015 wurde in Wien die Idee, die Vision und die Konzeption einer neuen Akademie für die Bewusstseinsforschung in Wien vorgestellt.
Zu dieser Zeit, als es noch als Institut für Bewusstseinsforschung gedacht war, stellten Dr. Rudolf Kapellner als Gründer und Daniel Dick als Mitbegründer der ersten Stunde eine überraschend große Anzahl interessierter Menschen ihre Ideen und Pläne für eine unabhängige und interdisziplinäres Institut vor. Im Mittelpunkt dieser Präsentation stand die Eröffnung von "Bewusstseinsräumen" auf verschiedenen Ebenen und für alle Disziplinen.

Auf diesen Start folgte ein Jahr mit verschiedenen Entwicklungsschritten und intensiven Diskussionen.

Die Idee für eine institutionalisierte akademische Bewusstseinsforschung wurde von R. Kapellner schon lange mit anderen Interessierten diskutiert - vor allem mit Prof. Dr. Giselher Guttmann im Jahr 2005. Bei einem Treffen von G. Guttmann und R. Kapellner im Januar 2014, kam dieses Projekt wieder auf und G. Guttmann versicherte seine Unterstützung mit großer Freude. R. Kapellner wurde eingeladen, ein Curriclum für die Bewusstseinsforschung zu entwerfen und in einem Workshop an der Sigmund Freud Privat Universität im Juni 2014 vorzustellen.

Nach dem Workshop an der SFU war schnell klar, dass ein so umfassender, interdisziplinärer und radikaler Ansatz zur Bewusstseinsforschung, wie er von R. Kapellner entwickelt und vorgeschlagen wird, nicht in bestehende akademische Institutionen passen kann, sondern eine völlig eigenständige und eigenständige Struktur erfordert. Bestehende Strukturen, sowohl institutionelle als auch konzeptionelle, hatten bereits ihre Bedingungen gemacht.

Am 23. Juni 2014, nachts in einer Wiener Jazzbar, erschien schließlich die Vision, die die Kraft für diese Art von Bewusstseinsforschung mit sich bringt:
Es muss eine "Universitas" sein - keine Universität, sondern eine Universitas im ursprünglichen und radikalen Sinne. Eine Gemeinschaft von Lehrern und Lernenden. Ein Forschungs- und Bildungsraum, dessen Ergebnisse das Potenzial haben, das bestehende Paradigma der Wissenschaften zu revolutionieren.

Im Juli 2014 trafen sich R. Kapellner und Daniel Dick. Daniel war der letzte Tutor von Prof. Dr. Manfred Kremsers Vorlesung "Religion und Bewusstseinsforschung" am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien. Der frühe Tod von M. Kremser im Jahr 2013 war auch der Beginn des Ende der Bewusstseinsforschung an der Sozial- und Kulturanthropologie.
Manfred Kremser war ein Lehrer und ein Freund für R. Kapellner und D. Dick. Es war eine tiefe Bedürfnis die Bewusstseinsforschung als akademisches Thema fortzusetzen und nicht mit dem Lehrer sterben zu lassen.

Die folgenden Monate waren gefüllt mit Stunden der Gespräche und Treffen mit anderen Menschen in ähnlichen Themenbereichen.
Im Januar 2015 war die Zeit gekommen: ein Institut für Bewusstseinsforschung wurde vorgestellt, die Gründung wurde offiziell angekündigt und ein erstes Semester präsentiert.

In Arbeitsgruppen mit interessierten Studierenden und Professoren wurden die Inhalte, organisatorischen, strukturellen und rechtlichen Anforderungen und Schlüsselfragen für ein solches Mega-Projekt in den nächsten Monaten sowie einen konkreten Workflow skizziert. Die erste Vorlesung von D. Dick "Perspektiven zur Bewusstseinsforschung" und die erste Blockvorlesung "Grundlagen der inter- und transdisziplinären Bewusstseinsforschung" von R. Kapellner wurden erfolgreich abgehalten.

Am Ende des ersten Semesters waren die notwendigen Entscheidungen klar: Es ist kein Institut mehr, es ist eine Akademie. Das Projekt wurde fortgesetzt. Das heißt: ein zweites, drittes und viertes Semester wurde eingerichtet, das Netzwerk erweitert, Forschungsprojekte initiiert, ein soziokratisches Modell als interne Organisationsstruktur entschieden, der Rechtsrahmen wurde geschaffen und so weiter.

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